Der FC Lommiswil wollte nach der klaren Niederlage im Spitzenkampf vor Wochenfrist nun gegen Bellach auf die Siegesstrasse zurückkehren.
Wiederum hatte man einige Lücken zu beklagen, welche durch die beiden Spieler Amar Hadzic und Beda Rösti aus der ersten Mannschaft gefüllt werden konnten.
Lommiswil startete entschlossen in die Partie, man hatte zu Beginn, wie auch danach während des ganzen Spiels, extrem viel Ballbesitz. Man liess den Gegner viel laufen und kam immer wieder zu guten Aktionen über den Flügel. Lemp war auf rechts ein Aktivposten und wurde folglich von der Bellacher Hintermannschaft wenig zimperlich behandelt.
Die ersten Chancen auf Lommiswiler Seite waren jedoch meist Zufallsprodukte, da man auf den letzten 20 Metern zu wenig kreativ und zu wenig entschlossen auftrat. Und in der Abwehr wurde man selten gefordert, da die meisten Bälle schon im Mittelfeld abgefangen wurden und sich Bellach gar nie entfalten konnte.
In der 23. Minute wurde erneut Lemp unsanft angegangen, diesmal jedoch im Sechzehner der Bellacher, was einen Elfmeter und eine gelbe Karte für Stüdeli zur Folge hatte. Captain Oetliker liess sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur Lommiswiler Führung.
Lommiswil dominierte das Spiel weiter. Bellach kam kaum an den Ball und wenn sie mal in Ballbesitz waren, wurden Sie entschlossen attackiert und schnell wieder vom Ball getrennt. So auch in der 30. Minute, als man hinten den Ball eroberte und Lemp im Mittelfeld lancierte. Sein Gegenspieler Stüdeli glitt auf dem nassen Rasen aus und unterbrach so Lemps Kontereinleitung. Der Schiedsrichter hatte kein Erbarmen und schickte den Bellacher mit gelb-rot vom Feld.
Auch danach blieben Lommiswiler Chancen trotz der grossen Dominanz aus. Bei einer Unachtsamkeit der FCL-Hintermannschaft profitierte Fausto Falgetano vom Raum, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen.
Nach dem Tee legte Bellach einen Zacken zu und Lommiswil half ihnen bei diesem Unterfangen. Man stand plötzlich zu weit weg von den Gegenspielern, bewegte sich kaum mehr ohne Ball und liess so den Gegner kommen. Burkhalter und Bernhard kamen zu grossen Chancen nach Lommiswiler Unachtsamkeiten, nutzten die Chancen aber wenig entschlossen.
Lommiswil kombinierte immer noch gefällig und kam im Verlauf der 2. Halbzeit wieder zu besseren Chancen, Lemp, Zürcher, Racine und andere scheiterten aber immer wieder an den Nerven oder am starken Bellacher Torwart Weber.
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